Ein eng mit der Buschmühle verbundener Teil ihrer Geschichte ist das Buschmühlenbad im Obermühlenteich. Der Teich wird in den Quellen mit rund 60.000 Quadratmetern angegeben. 1921 wurde dort mit Genehmigung der Ohorner Rittergutsherrschaft ein Schulschwimmbad eingerichtet, um den Schulkindern Ohor[n]s das Baden und Schwimmenlernen zu ermöglichen.
Bereits 1924 wurden mit der Gemeinde Hauswalde Verhandlungen zur Gründung eines Zweckverbandes für gemeinsame Benutzung, Unterhaltung und Verwaltung geführt, die zunächst ergebnislos blieben. 1927 kam dieser Zweckverband schließlich zustande, sodass das Bad nun auch von der Hauswalder Schuljugend genutzt werden konnte.
Im Jahr 1934 wurde das Bad großzügig ausgebaut. Genannt werden eine sportgerechte 50 Meter Kampfbahn, ein Sprungturm, eine Wasserrutschbahn, eine Brauseanlage und weitere Sportanlagen. Nach dem Ausbau erfreute sich das Buschmühlenbad eines immer stärkeren Besuchs. In den Quellen wird dies nicht nur mit der landschaftlich reizvollen Lage und der Gaststätte der Obermühle begründet, sondern auch damit, dass der Obermühlenteich von der Röder durchflossen wird und sich sein Wasser dadurch ständig erneuert.
Eine geplante Einweihung des ausgebauten Bades am 5. August 1934 fand wegen des Todes von Reichspräsident Paul von Hindenburg am 2. August 1934 nicht statt. Ein neuer Termin wurde nicht festgelegt. 1952 ging das Bad nach heftigen Debatten in Eigentum beziehungsweise Verwaltung der Gemeinde Bretnig über, da es auf Hauswalder Flur lag. Eine spätere Beschreibung nennt das Buschmühlenbad ein beliebtes Naturbad mit 1 Meter und 3 Meter Sprungturm, großer Liegewiese, Spielplatz, Wippe, Tischtennisplatte und Imbiss.